Die erste Stichsäge
Wenn du gerade deine erste eigene Wohnung einrichtest oder zum ersten Mal etwas selbst bauen willst: Die Stichsäge ist tatsächlich das sinnvollste erste Elektrowerkzeug nach dem Bohrschrauber. Sie kann fast alles ein bisschen – und genau darin liegt ihr Wert für den Anfang. Hier steht, was deine erste Säge können muss, was du getrost weglassen kannst und welche Fehler beim ersten Schnitt fast alle machen.
Was eine Einsteigersäge können muss
| Merkmal | Warum | Verzichtbar? |
|---|---|---|
| Werkzeugloser Blattwechsel | Wer einen Schlüssel suchen muss, wechselt seltener – und sägt dann mit dem falschen Blatt. | Nein |
| Drehzahlregelung | Ohne sie kannst du Kunststoff und Metall praktisch nicht sinnvoll sägen. | Nein |
| Pendelhub | Spart bei dickem Holz spürbar Zeit, muss für Sichtkanten abschaltbar sein. | Nur wenn du wirklich nur dünnes Material sägst |
| Absaugstutzen | Ohne Absaugung siehst du deine Anrisslinie nach 20 cm nicht mehr. | Nein |
| Schnitttiefe ab 70 mm | Deckt alles ab, was im Haushalt vorkommt. | — |
| Gehrungsverstellung | Braucht man selten, ist aber fast immer dabei. | Ja |
| Laser-Schnittlinienanzeige | Dejustiert sich, wird vom Sägemehl verdeckt. | Ja, getrost |
| Koffer | Nett zum Aufräumen, kein Qualitätsmerkmal. | Ja |
Die wichtigste Empfehlung für Einsteiger
Gib weniger für die Säge aus und dafür etwas für Sägeblätter, zwei Schraubzwingen und eine Schutzbrille. Diese Kombination liefert bessere Ergebnisse als die doppelt so teure Säge mit dem Beipackblatt und einem mit dem Knie festgehaltenen Brett.